Tipps & Tricks für ein erfolgreiches Home-Office

29-04-2020

Mehr Menschen als jemals zuvor befinden sich im Home-Office. Auch wir, die SecureSafe-Mitarbeitenden, sind von unserem Büro im Herzen Zürichs an den heimischen Schreibtisch gezogen. Nach etwas mehr als einem Monat im Heimbüro haben wir uns im Team ausgetauscht und gleich ein paar wertvolle Tipps zusammengetragen, die uns helfen, den Tag strukturiert und motiviert anzugehen.

1. Das Büro in den eigenen vier Wänden

Beginnen wir ganz grundsätzlich: Es heisst Home-Office und nicht mit-dem-Laptop-auf-dem-Sofa-Lümmeln-Ort. Damit tatsächlich das Büro ins Zuhause einziehen kann und die Produktivität nicht leidet, sollte die Routine nicht komplett ausgehebelt werden. Dazu gehören Dinge wie die morgendliche Dusche und gepflegte Kleidung, aber auch wenn möglich das Einhalten üblicher Bürozeiten. Auch konkrete Zeitmanagementmethoden können helfen. Einer unserer Mitarbeitenden setzt zum Beispiel auf die Pomodoro-Technik. Dabei konzentriert man sich 25 Minuten lang auf eine einzige Aufgabe, macht dann eine kurze Pause, bevor es konzentriert ans Weiterarbeiten geht.

2. Klar abgetrennter Arbeitsort

Gerade in den jetzigen Zeiten, in denen man mitunter nicht allein im heimischen Büro sitzt, sondern auch noch die Kinder und der Partner oder die Partnerin zuhause sind, ist es wichtig, dass der Arbeitsort klar definiert ist. So ist es für alle einfacher, sich in ihren jeweiligen Rollen einzufinden. Ausserdem hilft ein klar abgetrennter Schaffensbereich auch dabei, sich nach getaner Arbeit vom Büro zu distanzieren und tatsächlich im Feierabend anzukommen.

3. Der Weg zur Arbeit

Normalerweise beginnt für die meisten von uns ja der Tag mit dem Weg ins Büro. Die einen schwingen sich aufs Fahrrad, andere nehmen Auto, Bus oder Bahn, wieder andere laufen. Der Weg von der Küche bis ins Bürozimmer reicht da nicht allen aus, um tatsächlich von der «Zu-Hause-Welt» in der «Arbeitswelt» anzukommen. Einer unserer Mitarbeitenden macht sich daher jeden Morgen auf einen Spaziergang durch die Nachbarschaft. So hat er einen gefühlten Arbeitsweg, schafft sich Distanz zwischen Privat- und Büroleben und hat zudem gleich am Morgen schon Bewegung an der frischen Luft.

4. Regelmässige Arbeits- und Pausenzeiten

Es klingt zunächst banal, aber im Home-Office gibt es tatsächlich zwei Stolpersteine, die man gut mit etwas Planung umgehen kann: Zu viele ungeplante und gar keine Pausen. Wenn man sich ständig ablenken lässt – es riecht so gut nach Kaffee, Freunde melden sich, der Wäscheberg wartet – verliert man immer wieder seine Konzentration. Aber auch wenn man Pausen vergisst, leidet die Produktivität. Klare Abmachungen und Einteilungen bezüglich der Arbeitszeit vereinfachen darüber hinaus auch die Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen und Kunden.

5. Teamgeist bewahren

Was uns allen fehlt: Der spontane Austausch mit den Kollegen. Man trifft sich nicht an der Kaffeemaschine, läuft sich im Gang nicht über den Weg und auch ein gemeinsames Mittagessen fällt weg. So wird weder nebenbei unkompliziert geschäftliches besprochen, noch findet ein kurzes privates Update statt. Zum Glück gibt es jedoch gerade in unserer heutigen digitalisierten Welt viele Wege und Mittel für virtuelle Teamaktivitäten. Richtig sportlich geht’s bei uns zum Beispiel am Mittag zu, wenn wir uns zu den «Lunchnastics» treffen. Aber auch das Teilen von Bildern aus dem Home-Office und kurze Chat-Episoden helfen, die Stimmung hochzuhalten.

6. Bewegung und gute Küche

Bewegung und gesunde Ernährung stärken das Immunsystem und helfen, den Kopf frei zu bekommen, um effizient zu Arbeite. Daher joggen viele in der Mittagspause zum Ausgleich durch die Natur oder halten sich im Home-Gym fit. Ausserdem wird wieder vermehrt frisch zu Hause gekocht, da man nicht mehr ständig der Versuchung von häufig relativ ungesundem Take-Away-Essen ausgesetzt ist.

7. Feierabend- und Wochenendaktivitäten

Gerade in emotional stressigen Zeiten ist es wichtig, auf die Work-Life-Balance zu achten. Neben diversen sportlichen Aktivitäten, entstehen momentan auch neue gemeinsame Hobbys mit Partnern oder der Familie. Ausserdem nehmen sich einige nun endlich mal Zeit, den Keller zu entrümpeln, den Garten auf Vordermann zu bringen oder einfach die Seele baumeln zu lassen, zum Beispiel mit einem Buch auf dem Balkon. So können wir Kraft schöpfen und der ungewohnten Situation, die sich schon fast ein wenig wie Alltag anfühlt, weiterhin positiv entgegentreten.

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