System-Engineers: Die Architekten der Datenautobahn

Die Operations-Abteilung bei SecureSafe setzt sich aus 4 System-Engineers zusammen. Sie sind für die Serverinfrastruktur verantwortlich und letztlich dafür, dass unsere Kunden jederzeit auf ihre Daten zugreifen können. Pascal Weller (43) erklärt im Interview, wie die Daten vom PC in die Cloud gelangen und welche Rolle die Server dabei spielen.

Pascal Weller hat sich vor mehr als 15 Jahren auf komplexe Server-Architekturen spezialisiert. Seit 2014 ist er bei SecureSafe als System-Engineer tätig.

Wie würdest du einem Laien deine Aufgabe als System-Engineer erklären?

Der System-Engineer ist für die Serverinfrastruktur zuständig. Im ersten Schritt seiner Arbeit entsteht das Design der gesamten Server-Architektur. Wichtige Entscheidungsmerkmale sind hier die benötigte Leistung, die Sicherheit und die betrieblichen Abläufe. Im nächsten Schritt verbaut er die Hardware in den Rechenzentren und installiert/konfiguriert die benötige Software. Das Ziel sind möglichst automatisch funktionierende Prozesse ohne unnötige manuelle Arbeiten. Das Ganze wird natürlich laufend optimiert, ausgebaut und den veränderten Gegebenheiten angepasst. In der IT steht die Welt eigentlich nie still und es gilt immer mit den neusten Entwicklungen mitzuhalten.

Ein weiterer Punkt ist schliesslich die Überwachung der gesamten Server-Umgebung. Wir wollen ein allfälliges Problem rechtzeitig erkennen, bevor es für den Nutzer zu einer Einschränkung kommt. Denn das oberste Ziel ist, dass die Nutzer jederzeit und zuverlässig auf die Daten in ihrem Online-Speicher zugreifen können.

Welche Aufgabe übernehmen die Server im Rechenzentrum?

Die Server bearbeiten sämtliche Anfragen, die unsere Kunden an die Cloud senden – beispielsweise wenn sie Dateien im Safe speichern, Passwörter abrufen oder PDF's herunterladen. Dabei sind immer mehrere Server beteiligt, damit bei einem Ausfall eines Gerätes, ein anderes die Arbeit übernehmen kann. Wir verfügen also über ein dreifach redundantes System, d.h. jede Datei gelangt immer an 3 verschiedene Speichersysteme.

Sehen alle Server gleich aus?

Wir setzen Standard Server ein. Diese Modelle sind für den Einbau in Server-Schränke vorgesehen und deswegen immer gleich breit, aber unterschiedlich hoch. Man spricht oft von Pizza-Schachteln, weil sie in der kompaktesten Form eben genau so aussehen, wie das, was der Pizza-Kurier vorbeibringt. Je nach Funktion variiert dann die Höhe und das technische Innenleben des Servers: Storage-Server sind am grössten, da sie sehr viele Festplatten beherbergen müssen. Applikations-Server verarbeiten unzählige Anfragen und sind deswegen in grosser Zahl vorhanden. Die Datenbank, sozusagen das Hirn des gesamten Systems, muss die höchsten Anforderungen in Bezug auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit erfüllen.