Security Summary – August 2018

Der kurze Monatsrückblick fasst wichtige News und Blogposts zu den Themen IT-Security, Cloud-Computing und Privatsphärenschutz zusammen.

1. Standort des Nutzers wird 340 Mal täglich an Google übermittelt

Ein Forscher recherchierte, wie oft Informationen über den Standort eines Nutzers an Google übermittelt werden, und stellte fest, dass ein Smartphone mit Android-Betriebssystem den Standort seines Nutzers 340 Mal innerhalb von 24 Stunden an Google übermittelt, auch wenn dieser sich nicht verändert. Google hat die Studie kritisiert, da sie voreingenommen und irreführend sei.

Deutschsprachige Quelle: computerworld.ch

2. Skype rollt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus

Nach der Ankündigung im Januar 2018 durch Microsoft rollt die SMS- und Videochat-Plattform «Skype» nun die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für seine Millionen von Nutzern vollständig aus. Skype verwendet das Signal-Protokoll von Open Whisper Systems, um die Kommunikation der Nutzer zu verschlüsseln. Um eine private Unterhaltung zu starten, müssen Nutzer die Option manuell auswählen.

Englische Quelle: wired.com
Deutschsprachige Quelle: computerworld.ch

3. Gefälschte Facebook-Konten erschaffen, um die amerikanischen Kongresswahlen zu beeinflussen

Nachdem im Juli die ersten 32 gefälschten Konten von Facebook entdeckt worden waren, legte Facebook nun die Entdeckung von weiteren 652 gefälschten Konten, Seiten und Gruppen offen. Laut der Social-Media-Plattform zielen diese Konten darauf ab, andere Facebook-Nutzer zu manipulieren, um politischen Einfluss in den USA und anderen Teilen der Welt zu erlangen. Die Entdeckung und Löschung der Konten geschieht Wochen vor den amerikanischen Kongresswahlen.

Englische Quelle: Reuters

4. Steigende Bereitschaft, Ransomware-Angreifer zu bezahlen

Laut einer Barracuda -Studie, bei der 630 Firmen weltweit befragt wurden, sinkt die Zahl der Ransomware-Angriffe, während gleichzeitig die Bereitschaft der Opfer, Lösegeld zu zahlen, steigt. 2018 gaben, im Gegensatz zu 48% im Jahr 2017, nur 30% der befragten Unternehmen an, Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden zu sein. Jedoch zahlten 2018 fast 20% der angegriffenen Firmen das verlangte Lösegeld. 2017 waren lediglich 3% dazu bereit.

Deutschsprachige Quelle: computerworld.ch

5. Erpresste Schweizer Nationalräte wollen Kampf gegen Cybercrime intensivieren

Cyberkriminelle nutzen immer ausgefeiltere Methoden, um ihre Opfer, unter ihnen auch Schweizer Nationalräte, zu erpressen. Nun wollen Politiker, die Opfer virtueller Erpressung waren, die Schaffung von mehreren Cybercrime-Zentren vorantreiben.

Deutschsprachige Quelle: nzz.ch