Security Summary – April 2018

02-05-2018

Der kurze Monatsrückblick fasst wichtige News und Blogposts zu den Themen IT-Security, Cloud-Computing und Privatsphärenschutz zusammen.

1. Twitter, Facebook und WhatsApp passen Datenschutzrichtlinien an

In Vorbereitung auf die neue Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) der EU passen grosse Online-Dienste wie Twitter, Facebook und WhatsApp ihre Richtlinien für den Umgang mit Kundendaten und das Mindestalter an.

Quelle: NZZ

2. Weltweit grösster Marktplatz für DDoS-Attacken vom Netz genommen

Am 25. April konnte Europol vermelden, dass der mutmasslich grösste Online-Marktplatz für DDoS-Angriffe, webstresser.org, vom Netz genommen wurde. Darüber hinaus wurden die Administratoren in Gewahrsam genommen. Die unter der Bezeichnung „Operation Power Off“ laufende Aktion war das Ergebnis einer längeren koordinierten Ermittlung.

Quelle: heise.de

3. Neuer Webstandard ermöglicht Browser-Anmeldung ohne Passwort

Beliebte Browser wie Chrome und Firefox werden es Nutzern ermöglichen, sich mit Hilfe von Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder speziellen USB-Keys als Ersatz für die gute alte Kombination aus Benutzername und Passwort bei ihren Online-Accounts anzumelden. Damit soll die Online-Sicherheit gestärkt werden.

Quelle: computerworld.ch

4. Cyber-Kriminelle hacken Schlüsselkarten von Hotels

Eine kritische Schwachstelle bei einem beliebten und weitverbreiteten elektronischen Schliesssystem kann dazu genutzt werden, jeden verschlossenen Raum in einer Einrichtung zu öffnen. Dies macht Millionen von Hotelzimmern anfällig für Hackerangriffe.

Quelle: The hacker news

5. 2017 war ein Rekordjahr für Datenklau

Im Jahr 2017 wurden gemäss dem kürzlich vom Sicherheitsunternehmen Gemalto veröffentlichten jährlichen Breach-Level-Index mehr als 2,6 Milliarden Datensätze gestohlen oder kompromittiert. Dies bedeutet eine Steigerung von 88 % gegenüber dem Jahr 2016. Die häufigste Ursache für Datenschutzverletzungen besteht in der Nachlässigkeit von Mitarbeitern.

Quelle: computerworld.ch

6. Blockchain-Technologie könnte Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben

Blockchain könnte es Nutzern von Online-Diensten ermöglichen, die Kontrolle über ihre Daten zurückzugewinnen. In Zukunft könnte die Blockchain-Technology dazu führen, dass Nutzer ihre eigenen Daten in einer „Peer-to-Peer“-Beziehung monetarisieren, statt persönliche Daten in den Händen von Unternehmen wie Google und Facebook zu belassen.

Quelle: NZZ

7. Facebook wächst trotz des Datenschutzskandals schnell weiter

Facebook hat die ersten Quartalsergebnisse veröffentlicht, seit das Unternehmen von einem Datenskandal mit Beteiligung des politischen Beratungsunternehmens Cambridge Analytica betroffen war. Obwohl das Unternehmen zugegeben hat, dass die Daten von 87 Millionen Nutzern unzulässigerweise weitergegeben wurden, konnte Facebook einen Umsatzanstieg von nahezu 50% in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 verzeichnen.

Quelle: BBC News

8. Bekämpfung von Cyber-Attacken durch Big Data

Cyber-Angriffe stellen eine ständige Bedrohung für heutige Unternehmen dar. Nun hat der ETH-Ableger Exeon Analytics eine auf Big Data basierende Software entwickelt, um Unternehmen in ihrem Kampf gegen Datendiebstahl zu unterstützen.

Quelle: computerworld.ch

9. Mit der Blockchain zu mehr Privatsphäre im Internet

Sich online zu identifizieren, ohne zu viele persönliche Daten preisgeben zu müssen, stellt seit langem eine Herausforderung dar. Mittels der Blockchain-Technologie könnte eine geschützte digitale Identität zur Realität werden.

Quelle: computerworld.ch

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