«Meltdown» und «Spectre»: 2 Sicherheitslücken sorgen weltweit für Aufsehen

07-01-2018

Sicherheitslücken, die praktisch jeden Computer weltweit betreffen, sind äusserst selten. Zu Beginn des neuen Jahres wurden gleich zwei grosse Sicherheitslücken publik: Meltdown und Spectre. Die beiden Sicherheitslücken sind losgelöst von Software und betreffen die Computerhardware resp. Prozessor-Techniken, wodurch zahlreiche Betriebssysteme und Programme verwundbar sind.

Meltdown ist eine Hardware-Sicherheitslücke, die mit hoher Wahrscheinlichkeit hauptsächlich Intel-Prozessoren betrifft. Spectre ist im Gegenzug eine ganz neue Angriffstechnik, welche faktisch alle Programme betreffen kann. Beide Sicherheitslücken wurden von privaten sowie parallel von unabhängigen akademischen Instituten aufgedeckt. Die betroffenen Hardware- und Software-Hersteller wurden anschliessend vertraulich darüber informiert. In den Entwicklungs-Abteilungen der grossen Hard- und Software-Hersteller wurden seither Lösungen gesucht und verschiedene Updates veröffentlicht, welche die Probleme eindämmen. Weitere Updates folgen regelmässig.

Leider können die Probleme nicht zu 100% direkt vom Benutzer selbst gelöst werden. Vielmehr braucht es Patches in der verwendeten Software oder sogar Änderungen in der Art und Weise, wie moderne Prozessoren funktionieren. Als Benutzer eines Computer-Systems können Sie aber verschiedene Schritte durchführen, um sich bestmöglich zu schützen:

  • Prüfen Sie, ob ein Update für Ihr Betriebssystem (Windows, OSX, iOS, Linux, ...) bereitsteht. Microsoft beispielsweise hat am 04. Januar ein Update für Windows 10 veröffentlicht. Apple hat für das Betriebssystem High Sierra bereits im Dezember Meltdown-Fixes bereitgestellt sowie im Januar erste Fixes für Spectre veröffentlicht. Alle Hersteller werden über die nächsten Wochen weitere Updates zur Verfügung stellen. Prüfen Sie deshalb regelmässig die Verfügbarkeit von Updates und aktualisieren Sie Ihre Systeme.
  • Prüfen Sie, ob Ihr Browser aktuell ist und aktualisieren Sie ihn regelmässig.
  • Bewahren Sie einen kühlen Kopf und vertrauen Sie auf die effizienteste Verteidigung überhaupt: «Think before you click». Klicken Sie keine unbekannten Links an, tippen Sie immer die vollständige URL in die Adressleiste Ihres Browsers und achten Sie auf vertrauenswürdige Inhalte.

Maximale Sicherheit durch eigene Infrastruktur

Da SecureSafe eine eigene Server-Infrastruktur in mehreren Rechenzentren betreibt, ist unser System im Unterschied zu anderen Cloud-Dienstleistern nur sehr bedingt betroffen. Unsere System Engineers sorgen zudem dafür, dass Sicherheits-Updates umgehend installiert werden, wodurch jederzeit die maximale Sicherheit garantiert ist.

Ähnliche Artikel

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Datenschutzhinweise